Zum Abschuss freigegeben

Natur-Wetter, 13.01.2015

Räude zwingt Bundes- und Landesforste zum Abschuss von Füchsen.

Die Räude, übertragen durch die Sarcoptes-Milbe, geht um. Mit steigender Fuchspopulation macht sich diese parasitäre Hauterkrankung nun wieder in einigen Forsten, wie etwa der Wahner Heide bei Köln, breit.

Die Erkrankung macht sich bei den Tieren unter anderem durch Haarausfall und Schorfbildung bemerkbar. Die Räude ist hochinfektiös: Gerade Hunde, die in den betroffenen Waldgebieten ausgeführt werden, laufen Gefahr, sich bei unmittelbarem Kontakt bei den Füchsen anzustecken.

Eine nennenswerte Fuchspopulation ist für die meisten Forste von großer Bedeutung, zählen sie doch zu den natürlichen Fressfeinden von Rehkitzen. Diese widerum sind in vielen Wald- und Naturschutzgebieten für Kahlfräße an jungen und bestehenden Bäumen verantwortlich.

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