Wald in Gefahr

Natur-Wetter, 05.01.2016

Klimawandel auch Nährboden für Parasiten

Der Klimawandel zieht weite Kreise. Auch einige Baumarten, vor allem Buchen mit dünnen Rinden, sind von den steigenden Temperaturen bedroht.

Schädlinge, etwa der agressive Rotpustelpilz, könnten in den warmen Wintern um sich greifen und die schutzlosen Bäume, die im Winter ihre Abwehrmechanismen auf ein Minimum herunterfahren, befallen.

Der Rotpustelpilz, der bereits ab einer Temperatur von +5 °C seine Sporenkörper öffnet und sich dann in den Luftöffnungen der Rinde festsetzt, ist allerdings nur die Wurzel allen Übels. Andere Pilze, etwa der Zunderschwamm, fühlt sich in den Hinterlassenschaften des Rotpustelpilzes, nämlich den feinen Rissen in der abgestorbenen Baumrinde, besonders wohl. Die Folge: Das Baumholz wird von dem Pilz angegriffen und spröde, letztendlich kann es bereits bei geringen Windbewegungen brechen.

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