Klima, 22.09.2026
Der weltweite Anstieg der Treibhausgase setzt sich unmindert fort und bekommt durch das starke El-Niño-Ereignis zusätzlichen Schwung: Erstmals rückt an der zentralen Messstation Mauna Loa die Marke von fast 436 ppm in Greifweite.
Im Frühjahr 2027 wird an der Messstation Mauna Loa auf Hawaii ein neuer historischer Rekordwert der atmosphärischen CO₂-Konzentration erwartet: Die Prognosen gehen von Werten zwischen 434 und 436 ppm aus.
Selbst im Spätsommer 2027, wenn die Treibhausgaskonzentration durch die Vegetation der Nordhalbkugel ihren jährlichen Tiefststand erreicht, wird der Wert voraussichtlich noch bei etwa 428 bis 429 ppm liegen – das sind 3 bis 4 ppm mehr als heute.
Der Grund für den überdurchschnittlich starken Sprung liegt in der Kombination aus anhaltend hohen menschlichen Emissionen und den globalen Folgen des starken El Niño.
Extreme Hitze und Dürren schwächen viele Ökosysteme weltweit erheblich. Dadurch nimmt die Vegetation im Sommer deutlich weniger Kohlendioxid auf als in normalen Jahren. Der Wende hin zu einer Stabilisierung der Treibhausgase verwehrt uns die Natur damit vorerst weiter.
(Abbildungen: NOAA)
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