aktuell, 21.07.2026
Hitzewellen und Niedrigwasser: Drückt das Wetter das 2. Quartal ins Minus?
Am 30. Juli veröffentlicht das Statistische Bundesamt die offiziellen Daten zur wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland.
Aus meteorologischer Sicht verspricht dieser Termin besondere Spannung – ein Moment, in dem Wetterdaten und Volkswirtschaftslehre direkt ineinandergreifen. Solche interdisziplinären Verknüpfungen werden in Zukunft sicherlich noch viel häufiger eine Rolle spielen.
Für das zweite Quartal wirken gleich mehrere belastende Faktoren zusammen, die die BIP-Prognose extrem spannend machen. Die Hitzewellen im Juni und Juli drückten die tägliche Produktivität in vielen Bereichen spürbar, während die geopolitischen Folgen des Iran-Konflikts den Markt zusätzlich belasten.
Zudem verschärften die aktuell niedrigen Flusspegel die Lage im zweiten Quartal weiter: Eingeschränkte Ladekapazitäten der Binnenschifffahrt und steigende Frachtkosten bremsten die Logistik und die Lieferketten spürbar aus.
Da all diese Einflüsse negativ wirken, wäre selbst eine schwarze Null beim Bruttoinlandsprodukt im zweiten Quartal bereits als positives Ergebnis zu werten. Wir haben die verschiedenen Szenarien für Euch im Diagramm aufbereitet – es bleibt extrem spannend!
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