Spätsommer-Sonne oder Herbst-Grau?

Das Wetter zeigt in den nächsten Tagen zwei Gesichter - wer jetzt mit viel Sonne rechnen kann, wo es windig wird und welche überraschende Entwicklung bis Ende des Monats droht.

Morgens noch Frösteln, nachmittags schon wieder T-Shirt-Wetter! Die nächsten Tage bringen nicht nur bei den Temperaturen reichlich Abwechslung und spalten Deutschland wettertechnisch in zwei Lager!

 Bild: Achim Otto

 

Der morgige Donnerstag beginnt vor allem im Westen kühl, in den Mittelgebirgen liegen die Frühwerte stellenweise bei nur 5 bis 7 Grad. Im Tagesverlauf bleibt es im Norden und Nordosten meist bewölkt, jedoch weitgehend trocken bei milden 14 bis 17 Grad.

Deutlich freundlicher zeigt sich das Wetter weiter südlich: In Bayern, Baden-Württemberg sowie in Nordrhein-Westfalen klettern die Temperaturen auf angenehme 20 bis 21 Grad und es gibt häufiger auch sonnige Abschnitte.

Die Lufttemperaturen am Donnerstagmorgen (06:00 Uhr) und Donnerstagnachmittag (15:00 Uhr) nach ICON:

© www.donnerwetter.de

 

© www.donnerwetter.de

 

Bis zum Wochenende setzt sich diese wetterbedingte Zweiteilung fort. Während der Norden zeitweise vom Durchzug kleinerer Wetterfronten mit etwas Wind und dichteren Wolken gestreift wird, bleibt es nach Südwesten hin überwiegend trocken.

Dieser Trend zu sehr geringen Niederschlagsmengen setzt sich voraussichtlich auch in den kommenden 10 bis 14 Tagen fort.

Während dies einerseits für ideales Freizeitwetter sorgt, verschärft das anhaltende Niederschlagsdefizit die Lage an den Wasserstraßen: Gegen Ende September drohen am Rhein – insbesondere an den Pegeln Kaub, Köln und Mainz – erneut extreme Niedrigwasserstände.

Das Wetter in der 2-Stunden-Prognose findet Ihr in unserem Nowcasting!

 

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