Zecken-Wetter, 10.03.2026
Zecken-Spezial: Kopf, Knie oder Fuß - welche Körperstellen haben die Parasiten 'zum Saugen' gern?
Mit den Niederschlägen dieser Woche und den gleichzeitig milden Temperaturen steigen in vielen Regionen die Zeckenrisiken wieder deutlich an.
Besonders in den vergleichsweise warmen Gebieten im Westen und Südwesten Deutschlands werden die Blutsauger nun zunehmend aktiv. Wer sich in Wäldern, Parks oder im Unterholz aufhält, sollte daher besonders aufmerksam sein.
Doch an welchen Körperstellen stechen Zecken eigentlich am häufigsten zu?
Eine Studie, die die Zeckeneinstichstellen von Frauen, Männern und Kindern unterschiedlichen Alters untersuchte, gibt Aufschluss darüber, auf welche Körperstellen die Blutsauger am meisten anspringen. In der Studie wurden dabei 10.000 Einstiche von Patienten analysiert.
Das erstaunliche Ergebnis: Nicht der von vielen vermutete Kopf oder Rumpf, sondern die Kniekehlen sind der Zeckenfavorit - zumindest bei den Erwachsenen.
Kinder dagegen werden besonders häufig in der Kopfregion gestochen, was möglicherweise an der größeren Proportion des Kopfes im Verhältnis zu restlichen Körper liegen könnte.
Doch warum die Kniekehle?
Zecken suchen sich die "Leckerbissen" des Körpers heraus, dazu zählen vor allem gut durchblutete und dünnhäutige Körperstellen. Davon gibt es allerdings nicht allzu viele, die bei einem Waldspaziergang "zur Schau" getragen werden, die meisten bleiben von der Kleidung bedeckt. Ausnahme ist die Kniekehle, die durch das Tragen von Shorts oder Röcken der Zecke die köstliche Kniekehle offenbart.
Die Ergebnisse der Studie sollen jedoch nicht dazu aufrufen, den Zecken nachlässiger entgegen zu treten, bzw. weniger gefährdete Körperstellen auch weniger zu schützen - potentiell angreifbar bleibt der ganze Körper; von Kopf bis Fuß.
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